John Gibbons Einträge (Velox)

« Älter Home
Lade Inhalt Neuer »

Bildschirmschoner

Mittagspausenblogging, woohoo!

Vorhin auf der Arbeit - leicht gekürzt, sinngemäß wiedergegeben:
Ein Kollege lacht laut auf, woraufhin wir uns zueinander umdrehen.
Kollege:

Mich schrieb gerade eine Bekannte an: ‘Bin eben in nen Serverraum gegangen, da hat mich ein Bluescreen angelächelt.’

Ich:

Hm, und was war’s? Linux mit Bildschirmschoner?

Heute sind wir hier (und damit meine ich hauptsächlich mich) überdurchschnittlich bescheuert :)

Zisch & Klack & Weg

Bei mir auf der Arbeit trinken wir relativ viel Mineralwasser einer aus gutem Grund bekannten Bielefelder Marke. An unserem Schreibtisch wird die “grüne Flasche” - also die mit etwas weniger Kohlensäure - bevorzugt, damit man nicht den ganzen Tag am röpsen rülpsen ist. Da der Lieferant schon länger nicht mehr vorbeigeschaut hat, sind wir in letzter Zeit allerdings dazu gezwungen, uns die “blaue Flasche” zurecht zu schütteln, bis sie genießbar ist.

Acki - mein Schreibtischhomie - kam vorhin mit seiner frischen “Blauflasche” an und schlug grinsend vor, dass wir einen Schütteltanz machen sollten: Albern, wie ich nunmal bin, antwortete ich nur mit “Yeah”, riss meine Flasche hoch und wir fingen an, über den Köpfen mit unseren neuen PET-Kastagnetten einen bezaubernden Rhythmus zu erschaffen dämlich herumzuwedeln. Der Spaß dauerte allerdings nur ungefähr 2 Sekunden, bis ich bemerkte: “Oh, die ist ja offen!” - Ich war so damit beschäftigt, Wasser von Ausdrucken und Klaviatur zu entfernen, dass das Verlangen der zweite Hälfte unseres Duettes nach Taschentüchern vollkommen an mir vorbei ging.

Erst, als wir beide auf der Toilette standen und eilig jeweils einen Haufen Papierhandtücher an uns rissen, kam langsam die Erkenntnis:
Wir sind beides Trottel.

Feedreparatur

we must feed. you.
Wer unseren kleinen Blog über den angebotenen Feed liest, darf endlich aufatmen: Endlich gibt es dort auch wieder ümlaute anstelle von Schei�?zeichen. Ein Wordpress-Update hatte sich nicht ganz mit der bestehenden Datenbank vertragen.

Viele ältere Beiträge auf der Seite kämpfen noch mit falschem Encoding, was wir aber erstmal ignoriert haben.

(Quelle: Teile d. Bildes von hier)

Stimmen

Es ist schon merkwürdig, wenn man sich genüsslich an einem Wandbecken entleert, und aus heiterem Himmel aus der Porzellanthronkabine rechts neben einem ein lautes “Grüß schön!!!11″ erschallt, wie eben im Bunker passiert.

Monatskarte

Seit ein paar Monaten überlege ich regelmäßig, ob sich für meine doch fast tägliche ÖPNV-Nutzung eventuell die Anschaffung von Monatstickets lohnt.

Monatelang habe ich meine wachsende Stempelfetzensammlung gehortet, gezählt und verglichen, wie Enten ihre Goldtaler. Nur ohne darin zu baden, denn das wäre albern. Gelohnt hätte sich das rohstoffschonende Konzept der 1-Zettel-Pro-Monat-Karte für meinen Geldbeutel allerdings nicht, war ich doch mit meiner handvoll Stempelmarken immer gut gefahren und dabei weniger als die monatlichen 43 Euro losgeworden.

Doch Ende letzter Woche hat sich diese Bilanz schlagartig geändert:

Am Donnerstag abend fuhr ich - wie so häufig - mit der StadtBahn. Verstrahlt, wie ich nunmal bin, fand ich an der Starthaltestelle natürlich die eine Minute zuvor bereitgelegte Fahrkarte nicht, dafür aber in meiner Sammlung noch eine Karte mit freiem Stempelfeld, kurz bevor das Verkehrsmittel meiner Wahl in die Station einfuhr. Glück gehabt. Also wurden standesgemäß die viel zu großen Kopfhörer aufgesetzt und zufrieden im Takt nickend Bahn gefahren, bis sich kurz vor dem Rathaus eine Fahrscheinkontrolle ankündigte.

Etwas zu vertieft in meine kleine heile Welt aus Gute-Laune-Musik hielt ich den sich mir nahenden Sturmtruppen das entwertete Billett vor die grüne Brust, damit ich endlich in Ruhe weiterfahren konnte. Alles klar, murmelte der etwas verdrießliche Mensch in grün, und wollte mir den Wisch gerade zurückgeben, als er noch kurz seine Hand drehte und mit merklich besserer Stimmung seinen Kollegen als Unterstützung herbeirief.

Auf der Rückseite war der Rest eines Monate alten Stempels. Der entwertet die Karte, wie mir freundlich mitgeteilt wurde.
Egal wo, auch wenn die Karten speziell neon-orange eingefärbte “HIER STEMPELN!!”-Seiten haben und diese nunmal komplett woanders sind als der Stempel.

“Nun gut, Arschkarte gezogen, war eh’ mal wieder Zeit”, dachte ich bei mir, während die Sicherheitsmenschen noch immer damit beschäftigt waren,
mir zu erklären, dass das Ticket doch ein Einzelticket ist, weshalb man es nur einmal entwerten kann. Im Gegensatz zu Vierertickets - bei denen geht das vier mal, verstehnse?
Oh, war mir überhaupt gar nicht aufgefallen! Ich dachte, es wäre ein Sonderangebot mit Druckfehler! Ja, verstehe. Hm, ja, was auch immer.

Mobiel + Prodiac machen’s möglich

Was bringt also einfache Mathematik, wenn man die resultierende Rechnung ohne Faktoren wie den ortsansässigen Sicherheitsdienst PRODIAC macht?
Ganz klar: Herzlich wenig.

Lohntsichnicht + 40€ = Lohntsichdoch.
Monatsticket, ich komme!

Nachtschicht.

Noch ist alles sauber.
Ohne Worte.

Wort des Tages

WörterbuchEftepieren: Die Übertragung von Dateien über das File Transfer Protocol. Je nach Zusammenhang beinhaltet diese Bezeichnung u. U. auch das Publizieren verschiedener Inhalte über das soeben erwähnte Protokoll.

Alternative Schreibweisen, je nach Geschmack einzusetzen: Efftepieren, Effteepieren oder auch Efteepieren. Auch können das erste E, das T und das P nach Bedarf groß geschrieben werden.

Danke, das war’s schon, zurück zur Arbeit.

Nachtrag: Öhm, glatt vergessen - Ehre, wem Ehre gebührt. Zuerst gehört von Jörg am Schreibtisch schräg vor mir ;)

Bielefelder Terrorzelle

Chemische Kampfstoffe aus der Puddingstadt? Kann es denn die Möglichkeit sein?

Ein Brief mit ominösem wei�em Pulver brachte heute früh diverse bayerische Postbeamtenangestellte nicht nur an den Rand eines Nervenzusammenbruchs, sondern auch fast zum Deggendorfer Dorfdoktor.  Dieser brief kam aus Bielefeld, einer Stadt, die nur für eine Art von pulverigen Dingsies bekannt ist: Anthrax Pudding!

Es kam also, wie es kommen musste, die Simulanten wurden enttarnt und alle haben sich wieder beruhigt.

[link]

Der Winter kommt.

Jeden morgen, die August-Bebel-Stra�e runterradelnd, merke ich, wie der Fahrtwind immer kälter wird. Schon auf Höhe Rohrteichstra�e treibt es mir inzwischen meist die ersten Tränen in die Augen. Tränen des Glücks? Kaum. Aber, Bielefeld, ich habe dich trotzdem noch lieb.

Der Winter kommt.

(ich geb’s ja zu. viel zu “glossy” und webzweinullig. na und?)

Traum und Wirklichkeit

Na sowas: Da wird man von seinem unglaublich lauten Wecker aus dem Schlaf gerissen, schreckt mit der Absicht hoch, ihn auszuschalten und sieht, dass es exakt 5 Minuten vor dem anvisierten Klingeltermin ist.

Merkwürdiger Traum. Vielleicht wache ich ja gleich auf und merke, dass ich hier in Wirklichkeit gar nichts hingeschrieben habe.