John Gibbons Einträge (Velox)



Danke, Bielefeld-Blog

Danke. Ohne dich (und die neue Suchfunktion im Google Reader) hätte ich – wie jedes Mal – die heutige Fahrradversteigerung vom Ordnungsamt verpasst. Und nicht nur die.

nur GenieÃ?er fahren Fahrrad und sind immer schneller daâ?¦Ich habe mich sehr gewundert, dass manche Leute für Räder, älter als sie selbst, bis zu 50â?¬ zahlen. Ich spreche hier nicht von super gepflegten Modellen, sondern von rostigen Hollandrädern ohne alles. Noch mehr wunderte ich mich über den Erfolg, nachdem ich aus purer Langeweile bei einem relativ gut aussehenden Rad „mal so bis 20 Ocken“ die Hand gehoben habe. 18â?¬. Deal.

Danach ging es dann – per Pedes – in den örtlichen Supermarkt, um dem „neuen“ Schmuckstück mit Bimmel, Leuchten und Schloss auf die straÃ?enverkehrsordentlichen Sprünge zu helfen. Denkste. Auf dem Weg zum laden,- stand ein Sitz/Sessel am StraÃ?enrand. Mein Kommentar, der sei ja cool, aber sicherlich nicht einfach so zum Mitnehmen wurde ganz schnell relativiert, als wir dem roten Ungetüm etwas näher kamen:
Relativ eindeutige Aussage.

Jackpot, Baby. Nach kurzer Freude über die Tatsache, dass „Mitnehmen“ richtigerweise groÃ? geschrieben wurde, und einem kurzen Pärchen-Testsitzen war die Sache entschieden und wir wieder auf dem Weg zu mir. Für den Preis kann man wirklich nicht meckern – nach etwas Reparatur (die Schrauben sind sogar dabei, nur falschrum montiert!) und ein wenig Reinigung mit Teppichschaum (Es sind noch ein paar „Partyresteklekse“, wie ich sie nach meiner Theorie euphemistisch nenne, auf einer Stange und auf der Hinterseite der Rückenlehne) wird das ein richtig praktisches Ding. Bei heruntergeklappten Armlehnen haben zwei Leute drauf Platz, wenn sie hochgeklappt sind gibt es auf jeder Seite einen Ablageplatz.
sitz
Danke, Bielefeld-Blog!
Du hast diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht!
Danke auch an den unbekannten Linkshänder*, der wohl auf dem Cecilien-Gymnasium* ist, für diese wunderbare Sitzgelegenheit.

*) Man nennt mich auch Sherlock. Und mit „Man“ meine ich mich selbst, wenn mir keine besseren Spitznamen einfallen. Herausgefunden hat das mit der Linkshändigkeit nämlich Alexa – und der „Zettel“ war ein zerrissener Briefumschlag vom Ceci. Sängdeläng!

Innerer Kampf

touch my gearsGerade ist mir durch den Kopf geschossen:
Sobald Google Gears im Google Kalender und noch ein paar schönen Diensten integriert ist und es eine Gears-Version für den bis dahin in Grund und Boden gehackten iPod touch gibt, fange ich entgültig an, zu sparen. Dann könnte der iPod nämlich (fast) alles, was ich mir je von meinen Palms versprochen habe, was sie mir aber nicht bieten konn…STOP, das muss aufhören! Brauche. Nicht. Jedes. Kleine. Technik. Spielzeug.

(Ihr hattet doch nicht geglaubt, dass ein Unix-iPod mit Funknetzwerk und richtigem Browser hier ignoriert wird?)

Ein Wort.

Beim Stöbern nach eventuellen Netzalternativen für meine Freundin gefunden: Ein Wort.
Ein Wort
So sieht also ein Wort aus. Muss ja ein Wort sein, für einen kompletten Satz fehlen nämlich die Satzzeichen. Spa� beiseite, Wort kann ja auch als andere Bezeichnung für Versprechen benutzt werden. Auch dann wären es zwar drei, aber das ist ja nebensächlich. Schön fand ich auf jeden Fall den Claim, es gebe kein Kleingedrucktes.

Was sind denn dann die kleinen Buchstaben zur linken, die auf einige Einschränkungen der �berschriften hinweisen?
‚Ein Wort.‘ weiterlesen

SB-Bäcker Eröffnungsangebot

Gestern hat bei mir „umme Ecke“, an der Haltestelle Ravensberger StraÃ?e der Bielefelder Linie 3 nach einer rekordverdächtigen Einräumzeit ein neuer Selbstbedienungsbäcker seine Pforten geöffnet. Der Laden stand seit (gefühlten) Jahrzehnten leer, ich meine mich gar daran zu erinnern, dass er schon zu meiner Schulzeit – damals, wie man so schön sagt – nur ein leerer Laden mit verstaubten Fenstern war. Vorgestern wurde nach längerer Renovierung eingeräumt, gestern bereits verkauft. Das nenne ich Eifer. Das Eröffnungsangebot war gestern, dass jeder Kunde einen Berliner gratis bekommt. So weit, so gut.

Bevor ich dann an der Reihe war, die Schokocroissants & Co meiner Wahl zu bezahlen, wollte ein Herr eigentlich nur einen Berliner: Verwirrung pur am ersten Arbeitstag!

„Wie machen wir das jetzt? Ich weiÃ? jetzt garnicht, ob ich ihnen jetzt den Berliner umsonst geben oder ihnen einen zusätzlichen geben soll. Da muss ich jetzt ersteinmal nachfragen, das könnte ein bisschen dauern.“

Am Ende wurde alles gut, der guter Herr hat einfach zwei bekommen. Warum das so schwer war? Man weiÃ? es nicht. Ich hatte beim Heimgehen auf jeden Fall einen Grund mehr zu grinsen. Und einen Berliner. Das kann ja beides nichts schlechtes sein.

Zahlen

Zahlen sind schön, und doch können sie verwirren. Meistens sind es bestimmte Zifferngruppen, die beim �berfliegen vieler Informationen in wenigen Sekunden zu Verwirrungen führen. Die Unmengen an Spam-Mails können zum Beispiel schon ein kurzes Lächeln auf mein Gesicht zaubern, wenn deren Anzahl 1337 ist. Heute glaubte mein Unterbewusstsein schon an einen Fehler, als ich schon längst die Seite gewechselt hatte. Glück gehabt: es war nur Zufall.
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Google Reader: Opium für’s RSS-Volk

Heute gab es ein verwirrendes Bild, als ich schlaftrunken mein Werkzeug zur täglichen Neuigkeitenverwertung anwarf: Als erstes sprang mir der nicht mehr ganz so aufdringliche „Loading…“-Indikator in’s Auge, bevor der Blick dann auf einem Suchfeld und einem leicht veränderten Rand zwischen Beiträgen und Navigation hängen blieb.

Newsfeedsüchtige können also endlich aufatmen: Google Reader hat seit neuestem die lange ersehnte Suchfunktion spendiert bekommen. Neben anderen kleinen Updates wie „Vollbildansicht“ kann man jetzt endlich auch leichter „den Artikel über diese Javascriptfrickelei mit Canvas“ oder die beste Lolcat des Monats wiederfinden.

Die Suchergebnisse sehen zwar etwas unübersichtlich aus, man wird sie aber sicherlich in’s Herz schlieÃ?en, sobald man sie braucht. Zur Rechten des Suchfeldes kann man seine Ordner, seine veröffentlichten oder „versternten“ Beiträge als Ziel der Suche auswählen, was zwar fast selbstverständlich, aber doch schön für die Ã?bersicht ist.

Der „Knopf“, um die Vollbildansicht zu aktivieren, besteht aus einem klickbaren Rand zwischen der linken Navigation und den Beiträgen. Bei Aktivierung wird die Navigation einfach ausgeblendet, was für niedrige Auflösunge einen gewissen Mehrwert an Komfort bieten wird. Bei 1600*1200 Pixeln bringt der Modus beachtlich wenig, da die Navigation zur linken einfach durch ein wenig Whitespace zur rechten ersetzt wird.

Gut so, Google. Kann man inzwischen eigentlich beim Google Calendar über WebDAV direkte zwei-Wege-Syncs ansto�en? Mit Hausmitteln? Hätte ich auch nicht erwartet, kommt sicherlich nächstes Jahr oder so.

siehe auch googlereader.blogspot.com

nullachtfuffzehn

Eben beim Patchen von logrotate für die Fähigkeit, das aktuelle Datum in den aktuellen Dateinamen zu packen, gemerkt: Der heutige Tag ist wirklich 08/15.

PS: Fedora Core 1 ist für meinen Geschmack wirklich etwas alt.

Microsoft und die Coolness

Mit Microsoft ist das ja so eine Sache. Einerseits wollen sie so cool sein wie Apple und erfinden deshalb Dinge wie ein iPhone in der Grö�e eines kleinen Elefanten (und ohne Telefon), andererseits stehen sie voll auf ihr hauseigenes Office, weil das einfach mehr Zaster bringt.

Kein Kasten, kein Zylinder. WAS DANN?!Ein solches Office sollte ich am Sonntag meiner Mutter auf ihren Rechner installieren, und da fing der SpaÃ? an.

Anscheinend hat Microsoft einfach beschlossen, dass Office auf einmal* cool ist. Zumindest, wenn man eh schon einen coolen Mac hat. Mit MS-Office kann man nämlich wirklich viele coole Sachen machen. Tabellenkalkulationen, WordArt, Briefe – yo!

Auf der Rückseite der Verpackung ist von „einer Fülle neuer cooler Tools“ zu lesen, die einem schon das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, noch bevor das Teil geöffnet ist. Nachdem es allerdings geöffnet und von dem Pappinlay befreit ist, bleibt einem als unbeteiligter Nerd vor lauter trendyness gar die Spucke weg, sobald man sich den Papplappen etwas genauer ansieht:
Coole Plaste (klick für gro�)

Hier nochmal als Abschrift:

Mit Microsoft Office 2004 für Mac erhalten Sie nicht nur tolle Software, sondern auch eine originelle Verpackung. Kein rechteckiger Karton, aber auch kein Zylinder. Auf jeden Fall zu cool zum Wegwerfen. Hier einige Ideen zur kreativen Wiederverwendung:

  • Mit Stiften, Textmarkern, Murmeln oder Ã?hnlichem füllen.
  • Als praktischen Vorratsbehälter verwenden.
  • Präsentieren Sie Kunstblumen in einer schicken Vase
  • Mit Lederriemen wird eine modische Handtasche für jeden Stil daraus.
  • Mit ein paar Zweigen und Blättern: ein Miniterrarium.
    Luftlöcher nicht vergessen!

Kein rechteckiger Karton und kein Zylinder! Wie raffiniert!

Das coolste überhaupt ist natürlich, dass Mac-Nutzer endlich aufatmen können:

MSN

*) Ja, es ist Office 2004, ich weiÃ?. Na und?

Meister und Padawan

Heute begegneten mir auf dem Heimweg zwei richtig coole Kerle.

Die Coolheit erkennt man neben dem wippenden Gang und den teuren Klotten auch an der Grö�e der Speichel-Schnodder-Chimären, die eine Person imstande ist, auf den Asphalt zu spucken. Es waren beides Prachtexemplare, die da wenige Zentimeter von meinen Schuhen fast gleichzeitig aufklatschten, da besteht kein Zweifel.

Witzig war aber, dass nur der von mir aus gesehen linke Tünsel auch tatsächlich alle Tücken des Rotzens beherrschte, während der andere sich eher auf’s Ã?bers-Kinn-laufen-lassen beschränkte und beim verzweifelten Versuch der Schadensbegrenzung (Kopf nach vorne werfen, bevor’s jemand sieht) auch noch gestolpert ist. „Alta“, war der einzige Kommentar des Meisters zu seinem Padawan, während ich konzentriert nichtlachte und meines Weges ging.

Schön.

Sie sind angekommen

Meine Exemplare sind letzte Woche bei meinen Eltern angekommen:

Grundgesetz

Für alle, die noch keins Daheim haben, gilt:

Schnell bestellen, solange wir sowas noch haben.
Ihr müsst es ja nicht unbedingt weiterschicken, wenn ihr nicht wollt.
Hauptsache, Ihr bewahrt mindestens eines für die Nachwelt auf.
Zum Beispiel sowas würde Euch sonst in ein paar Jahren keiner mehr glauben:
artikel 20
(OK, das ist vielleicht etwas sinnverzerrt gekürzt. Schön wär’s aber.)