John Gibbons Einträge (Velox)



Monatskarte

Seit ein paar Monaten überlege ich regelmäßig, ob sich für meine doch fast tägliche ÖPNV-Nutzung eventuell die Anschaffung von Monatstickets lohnt.

Monatelang habe ich meine wachsende Stempelfetzensammlung gehortet, gezählt und verglichen, wie Enten ihre Goldtaler. Nur ohne darin zu baden, denn das wäre albern. Gelohnt hätte sich das rohstoffschonende Konzept der 1-Zettel-Pro-Monat-Karte für meinen Geldbeutel allerdings nicht, war ich doch mit meiner handvoll Stempelmarken immer gut gefahren und dabei weniger als die monatlichen 43 Euro losgeworden.

Doch Ende letzter Woche hat sich diese Bilanz schlagartig geändert:

Am Donnerstag abend fuhr ich – wie so häufig – mit der StadtBahn. Verstrahlt, wie ich nunmal bin, fand ich an der Starthaltestelle natürlich die eine Minute zuvor bereitgelegte Fahrkarte nicht, dafür aber in meiner Sammlung noch eine Karte mit freiem Stempelfeld, kurz bevor das Verkehrsmittel meiner Wahl in die Station einfuhr. Glück gehabt. Also wurden standesgemäß die viel zu großen Kopfhörer aufgesetzt und zufrieden im Takt nickend Bahn gefahren, bis sich kurz vor dem Rathaus eine Fahrscheinkontrolle ankündigte.

Etwas zu vertieft in meine kleine heile Welt aus Gute-Laune-Musik hielt ich den sich mir nahenden Sturmtruppen das entwertete Billett vor die grüne Brust, damit ich endlich in Ruhe weiterfahren konnte. Alles klar, murmelte der etwas verdrießliche Mensch in grün, und wollte mir den Wisch gerade zurückgeben, als er noch kurz seine Hand drehte und mit merklich besserer Stimmung seinen Kollegen als Unterstützung herbeirief.

Auf der Rückseite war der Rest eines Monate alten Stempels. Der entwertet die Karte, wie mir freundlich mitgeteilt wurde.
Egal wo, auch wenn die Karten speziell neon-orange eingefärbte „HIER STEMPELN!!“-Seiten haben und diese nunmal komplett woanders sind als der Stempel.

„Nun gut, Arschkarte gezogen, war eh‘ mal wieder Zeit“, dachte ich bei mir, während die Sicherheitsmenschen noch immer damit beschäftigt waren,
mir zu erklären, dass das Ticket doch ein Einzelticket ist, weshalb man es nur einmal entwerten kann. Im Gegensatz zu Vierertickets – bei denen geht das vier mal, verstehnse?
Oh, war mir überhaupt gar nicht aufgefallen! Ich dachte, es wäre ein Sonderangebot mit Druckfehler! Ja, verstehe. Hm, ja, was auch immer.

Mobiel + Prodiac machen’s möglich

Was bringt also einfache Mathematik, wenn man die resultierende Rechnung ohne Faktoren wie den ortsansässigen Sicherheitsdienst PRODIAC macht?
Ganz klar: Herzlich wenig.

Lohntsichnicht + 40€ = Lohntsichdoch.
Monatsticket, ich komme!

Nachtschicht.

Noch ist alles sauber.
Ohne Worte.

Wort des Tages

WörterbuchEftepieren: Die Übertragung von Dateien über das File Transfer Protocol. Je nach Zusammenhang beinhaltet diese Bezeichnung u. U. auch das Publizieren verschiedener Inhalte über das soeben erwähnte Protokoll.

Alternative Schreibweisen, je nach Geschmack einzusetzen: Efftepieren, Effteepieren oder auch Efteepieren. Auch können das erste E, das T und das P nach Bedarf groß geschrieben werden.

Danke, das war’s schon, zurück zur Arbeit.

Nachtrag: Öhm, glatt vergessen – Ehre, wem Ehre gebührt. Zuerst gehört von Jörg am Schreibtisch schräg vor mir 😉

Bielefelder Terrorzelle

Chemische Kampfstoffe aus der Puddingstadt? Kann es denn die Möglichkeit sein?

Ein Brief mit ominösem wei?em Pulver brachte heute früh diverse bayerische Postbeamtenangestellte nicht nur an den Rand eines Nervenzusammenbruchs, sondern auch fast zum Deggendorfer Dorfdoktor.  Dieser brief kam aus Bielefeld, einer Stadt, die nur für eine Art von pulverigen Dingsies bekannt ist: Anthrax Pudding!

Es kam also, wie es kommen musste, die Simulanten wurden enttarnt und alle haben sich wieder beruhigt.

[link]

Der Winter kommt.

Jeden morgen, die August-Bebel-Stra?e runterradelnd, merke ich, wie der Fahrtwind immer kälter wird. Schon auf Höhe Rohrteichstra?e treibt es mir inzwischen meist die ersten Tränen in die Augen. Tränen des Glücks? Kaum. Aber, Bielefeld, ich habe dich trotzdem noch lieb.

Der Winter kommt.

(ich geb’s ja zu. viel zu „glossy“ und webzweinullig. na und?)

Traum und Wirklichkeit

Na sowas: Da wird man von seinem unglaublich lauten Wecker aus dem Schlaf gerissen, schreckt mit der Absicht hoch, ihn auszuschalten und sieht, dass es exakt 5 Minuten vor dem anvisierten Klingeltermin ist.

Merkwürdiger Traum. Vielleicht wache ich ja gleich auf und merke, dass ich hier in Wirklichkeit gar nichts hingeschrieben habe.

Hier regiert die HA-SEN-FRAU!

Familienwappen aller HasenfrauenEs ist also wieder Wochenende. Zeit für manche, in sich zu gehen – für andere, in Horden andere Städte heimzusuchen. Richtig, es ist die Zeit der gröhlenden Fu?ballhirnisfans. Heute gingen allerdings die Versuche, die bielefelder „Jöllenbecker Stra?e“ auf möglichst maskuline Art noch ein bisschen lauter zu machen, mächtig in die Hose. Vielleicht sollte man einfach was anderes Brüllen, wenn der angehimmelte Männerhaufen so klingt, als sei er weiblich und hätte lange Ohren. Vielleicht das nächste mal, liebe Hamburger.

Als überzeugter Fu?ballverweigerer wünsche ich der Arminia in den nächsten paar Minuten trotzdem viel Glück. Und – unter uns – das mit Bremen hat sicher keiner gemerkt.

XL bei Microsoft

Tippfehler beim IE/Office Manchmal surft man nunmal einfach so mit seinem lieben Internet Explorer und denkt sich: „Ach, könnte ich diese Seite doch nur nach Exel exportieren. Denn Exel ist viel besser als jedes Programm, das Microsoft jemals machen könnte“. Wie mir heute auf der Arbeit endlich auffiel: Alle Gebete in diese Richtung sind erhört worden. Dachte ich zumindest. Eigentlich startet sich dann doch ein leeres(!) Excel-Dokument. Also weder Exel noch Exportieren – und ich hatte mich schon so gefreut. Shame on you, Microsoft.

Du kämpfst wie eine Kuh!

Erinnert Ihr euch noch an euer erstes Lieblingsbuch? Eure erste Lieblingsplatte? Euren ersten Lieblingsfilm?
Könnt ihr noch immer einen Abend damit verbringen und jeden Atemzug genießen?

Diesen Monat also wurde das beste Computerspiel aller Zeiten 17 Jahre alt. Siebzehn. Da fühlt man sich auch schon ganz schön angestaubt, freut sich aber darüber, dass man es noch immer spielen kann und vergisst daraufhin schon einmal Rheuma und Rente.

Alles gute, liebes Spiel!

Fische für George Lucas

So. Jetzt fühle ich mich nerdig.

Mehr zum Thema Affeninsel bald an dieser Stelle.

Alltagspoesie

GlitterherzGestern am Jahnplatz beim Vorbeigehen aufgeschnappt:

Ey, weisst ja: Liebe geht durch’n Herz.

 

 

 

 

(Entschuldigt das mit dem Glitterherz.)




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